Ausflug nach Bremerhaven am 30.10.25
Da stimmte alles, das Wetter, der Bus und die Ausflugsziele. Los ging es um 9.15 Ihr mit einem launigen Busfahrer, der uns geschickt um alle Staus herum nach Bremerhaven manövrierte. Dort wurden wir zu Auswanderern gemacht und hatten Personen, deren Lebensweg wir im Auswandererhaus verfolgen konnten. Wie unbequem das Reisen in der dritten Klasse war und das die Ankunft für viele ein Lotteriespiel wurde, ahnten wir da noch nicht. Die erste und zweite Klasse war natürlich mit Tanztee und Salon anders aufgestellt. In Ellis Island kam so mancher von uns für eine Einreise in die USA nicht in Frage. Sie mussten zurück. Das Ein- und Auswandererhaus hat mir sehr gut gefallen. Es gibt gut wieder, wie beschwerlich es war und das große Not herrschen musste, um die Reise ins Ungewisse anzutreten. Es waren 16 Mio. Menschen, die von 1820 bis 1976 auswanderten. Was mich wunderte war, dass es in 1956, wo es mit dem Wirtschaftswunder bei uns losging noch 56000 Personen auswanderten. Es gab einen Computerraum, wo nach ausgewanderten Verwandten gesucht werden konnte und noch eine Ausstellung zum Thema Weltall.
Nach dem Auswandererhaus ging es zum Fschbrötchen essen ans Wasser und in die Hafenwelten auf einen Kaffee. Der Busfahrer stand dann wieder bereit, um uns den Fischereihafen und den Autoverladeterminal zu zeigen. Beeindruckend waren die vieltausend Autos die dort rumstehen und auf ihre Verschickung warten.
Als krönender Abschluss ging es in Die letzte Kneipe vor New York, bevor wir gestärkt unsere Rückfahrt nach Syke antraten. Ich hörte nur zufriedene Stimmen und so soll es auch sein, wenn der Kneippverein einen Ausflug macht.
Gruss Jutta